FREIE WÄHLER Kreis Offenbach fordern mehr Geld für den ÖPNV im Kreis Offenbach

ÖPNV

"Im Zusammenhang mit dem vom Landrat Oliver Quilling eingebrachten Nachtragsshaushalt wird deutlich, dass der Kreis Offenbach immer noch nicht bereit ist, sich nachhaltig für eine Verbesserung des Nahverkehrs einzusetzen." Dies bemängeln Rudolf Schulz, Fraktionsvorsitzender, und Natascha Bingenheimer, Sprecherin ÖPNV, für die FREIEN WÄHLER im Kreis Offenbach. "Es gilt: Wer einen guten öffentlichen Nahverkehr haben möchte, der muss entsprechende Finanzmittel in die Hand nehmen. Unsere Kritik richtet sich nicht nur an den Kreis, sondern auch an das Land Hessen, das mit Herrn Minister Tarek Al-Wazir dringend Sorge dafür tragen muss, dass die Kreise entsprechend ausgestattet werden."

"Der Kreis Offenbach und die Kreisverkehrsgesellschaft haben das Dilemma mit der Fortschreibung des Nahverkehrsplanes und der Einführung von so genannten 'Schnellbuslinien' verursacht und damit erhebliche Lücken in Teilen der Kreiskommunen in Kauf genommen. So kam eine aktuelle Unterversorgung in den kreisangehörigen Kommunen zustande."

"Es reicht nicht, Busstrecken wie ehemalige Linie 661 als Schnellbuslinie X 83 umzudefinieren, die Strecke um die Schleifen innerhalb der Kommunen wie in Dreieich oder Neu Isenburg einfach zu kappen und die Städte mit dem Finanzierungsproblem alleine stehen zu lassen. Auch in Langen hat das Konzept der Schnellbuslinien bekanntlich zu Defiziten bei der Anbindung geführt. Die Städte im Kreis behelfen sich teiweise mit der Einrichtung von AST Anrufsammeltaxis, die einen regulären Bus ersetzen sollen. Das AST ersetzt aber einen regelmäßig fahrenden Bus in keiner Weise."

"Wir benötigen beides: Schnellbuslinien auf der einen Seite und die Anbindung in Verästelungen der Orte auf der anderen Seite, damit die Menschen auf den ÖPNV umsteigen können. Wir wünschen uns hier ein klares Bekenntnis zum ÖPN, das sich natürlich auch im Haushalt abbilden sollte."